Innerer Kampf: Wenn niemand sieht, wie es dir geht

Mann lehnt an einem Baum und ruht auf einer Holzbank an einem nebligen See im warmen Morgenlicht.

Nhankido · Inner Engineering

Wenn niemand deinen inneren Kampf sieht

Ein Anker für schwere Tage · Lesezeit: ca. 7 Minuten

Vielleicht bist du müde auf eine Weise, die du kaum erklären kannst. Du hast geschlafen, du hast weitergemacht, du hast deine Aufgaben erledigt. Und trotzdem fühlt sich vieles schwer an.

Vielleicht wissen die Menschen um dich herum gar nicht, wie viel Kraft dich ein gewöhnlicher Tag gerade kostet. Sie sehen, dass du da bist. Dass du antwortest. Dass du dich kümmerst. Was sie nicht sehen, ist der Moment davor: das Sammeln, das Überwinden, das stille Hoffen, heute irgendwie durchzukommen.

Wenn du dich darin wiedererkennst, darfst du hier einen Moment bleiben. Du musst deine Geschichte nicht erzählen. Du musst deinen Schmerz nicht rechtfertigen. Auch wenn du selbst noch nicht verstehst, was in dir geschieht, verdient dein Erleben Aufmerksamkeit.

Auch wenn du gerade keinen Weg siehst, darfst du dir Beistand wünschen. Du musst dafür weder stärker werden noch tiefer fallen.

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