Die 5 Sprachen der Liebe – Warum wir uns lieben und trotzdem manchmal nicht erreichen

Zwei Menschen in bewusster Verbindung als Symbol für die fünf Sprachen der Liebe und achtsame Beziehung

Lehrtext · Beziehung · Bewusstsein · ca. 9 Minuten Lesezeit

Zwei Menschen können sich lieben – und sich trotzdem nicht geliebt fühlen.

Denn Liebe ist nicht nur das, was wir empfinden. Entscheidend ist ebenso, wie wir sie ausdrücken, wie wir sie wahrnehmen und was wir vom anderen erwarten.

Vielleicht zeigst du deine Liebe, indem du hilfst. Dein Partner wünscht sich dagegen gemeinsame Zeit. Vielleicht brauchst du Berührung, während der andere seine Zuneigung vor allem durch Worte ausdrückt.

Beide lieben. Und dennoch kann zwischen ihnen das Gefühl entstehen, etwas fehle.

Genau deshalb lohnt es sich, nicht nur über Liebe zu sprechen, sondern darüber, wie Liebe zwischen Menschen sichtbar und spürbar wird.

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Was ist Training und warum wir trainieren

Was ist Training – Körper, Geist und bewusste Lebensführung im Nhankido
Nhankido · Training · Bewusstsein

Lehrtext · Körper · Geist · Erfahrung · Selbstführung · Lesezeit ca. 9 Minuten

Training beginnt nicht erst dort, wo wir Gewichte bewegen, Techniken wiederholen oder meditieren. Wir trainieren immer dann, wenn Wiederholung etwas in uns formt. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur: Was trainiere ich? Sondern auch: Was entsteht durch mein Training in mir?

Kurz gelesen: Training ist bewusste Veränderung durch Erfahrung und Wiederholung. Dabei trainieren wir nicht nur unseren Körper. Auch Aufmerksamkeit, Reaktionsmuster, Wissen, Beziehungen und die Art, wie wir handeln, können sich verändern. Deshalb ist das eigentliche Trainingsfeld im Nhankido nicht die Matte – sondern das Leben.

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Das Graduierungssystem der Meister

Nhankido · Graduierungssystem

Meisterstufen im Nhankido

Mit der Meisterstufe verändert sich die Bedeutung einer Graduierung. Es geht nicht mehr allein darum, das eigene Können zu vertiefen. Zunehmend geht es darum, Wissen weiterzugeben, Menschen zu begleiten und Verantwortung für die Entwicklung des Nhankido zu übernehmen.

Das Graduierungssystem der Meister folgt dem Prinzip Shu Ha Ri: die Form lernen, über die Form hinausgehen und schließlich eigene Wege entwickeln. Es gliedert sich in Meister und Trainer, Botschafter sowie Großmeister.

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Das Graduierungssystem der Schüler

Nhankido · Graduierung

Das Graduierungssystem der Schüler

Das Graduierungssystem von Nhankido unterteilt sich in Schüleranwärter sowie die drei Shu Ha Ri-Lernstufen Grund-, Mittel- und Oberstufe.

An der Farbe des Gürtels – dem Ðai – lässt sich der Ausbildungsstand erkennen. Prüfungen sind keine Pflicht. Jeder Anfänger beginnt mit einem weißen Gürtel, dem Bạch Ðai. Nach entsprechendem Training kann eine Prüfung vor einer Prüfungskommission abgelegt werden. Mit bestandener Prüfung erhält der Schüler das Recht und die Pflicht, den entsprechenden Gürtel zum Võ Phục – dem Kampfanzug – zu tragen.

Eine Graduierung zeigt einen Lernabschnitt. Sie ist Orientierung, aber kein Zwang. Entscheidend bleibt der persönliche Weg.
Graduierung Schülerstufen

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Das Lehrsystem

Das Lehrsystem Nhankido wurde im Jahre 2013 von Heiko Jendreck (Hue Cuong) entwickelt.

Der Begriff „Nhankido“ ist eine Kombination aus den Wörtern
Nhan (dem vietnamesischen Wort für die „Menschheit“)
Ki (japanisch für „die innere Kraft“)
Do (japanisch für „Weg“ – chinesisch/vietnamesisch Dao). „Das Lehrsystem“ weiterlesen

Das Nhankido-Prinzip – Nehmen – Geben – Neutralisieren

Das Prinzip der Gegenseitigkeit kennen viele Menschen. Es nennt sich Altruismus und funktioniert so, dass man etwas gibt, frei von Erwartungen und Ängsten.

Der Mensch lernte im Laufe der Evolution das Teilen, um sein Überleben zu sichern. Allerdings entstand bei vielen Menschen eine Schuld-Last. Entweder nehmen sie oder geben sie zu viel. Im Hinterkopf bleibt die unerfüllte Erwartung.

Eine kleine Zen-Geschichte:
Ein Zen-Schüler seinen Meister : „Meister, wie kann ich Altruismus praktizieren?“
Der Meister antwortete: „Wenn du nur an dich denkst.“ einem Moment später spricht der Meister weiter: „Und wenn du denkst, dass alles DEINS ist. Wenn du in der Lage bist, alle Lebewesen als dich selbst zu sehen, denn dann fällt es dir leichter zu geben und zu lieben. Wenn alles was auf dieser Erde dir gehört, würdest du vorsichtiger damit umgehen. Merke Dir, alles was du tust, tust du dir selber an.“
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Was ist Zen?

Nhankido · Meditation · Achtsamkeit

Was ist Zen?

Zen beginnt nicht dort, wo du besondere Antworten findest. Zen beginnt dort, wo du lernst wahrzunehmen, was gerade geschieht – in deinem Körper, in deinen Gedanken, in deinen Gefühlen und in deinem Leben.

Zen bedeutet nicht, keine Gedanken mehr zu haben. Es bedeutet, Gedanken wahrzunehmen, ohne jedem Gedanken folgen zu müssen.

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