Die 5 Sprachen der Liebe – Warum wir uns lieben und trotzdem manchmal nicht erreichen

Zwei Menschen in bewusster Verbindung als Symbol für die fünf Sprachen der Liebe und achtsame Beziehung

Lehrtext · Beziehung · Bewusstsein · ca. 9 Minuten Lesezeit

Zwei Menschen können sich lieben – und sich trotzdem nicht geliebt fühlen.

Denn Liebe ist nicht nur das, was wir empfinden. Entscheidend ist ebenso, wie wir sie ausdrücken, wie wir sie wahrnehmen und was wir vom anderen erwarten.

Vielleicht zeigst du deine Liebe, indem du hilfst. Dein Partner wünscht sich dagegen gemeinsame Zeit. Vielleicht brauchst du Berührung, während der andere seine Zuneigung vor allem durch Worte ausdrückt.

Beide lieben. Und dennoch kann zwischen ihnen das Gefühl entstehen, etwas fehle.

Genau deshalb lohnt es sich, nicht nur über Liebe zu sprechen, sondern darüber, wie Liebe zwischen Menschen sichtbar und spürbar wird.

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Das Nhankido-Prinzip – Nehmen – Geben – Neutralisieren

Das Prinzip der Gegenseitigkeit kennen viele Menschen. Es nennt sich Altruismus und funktioniert so, dass man etwas gibt, frei von Erwartungen und Ängsten.

Der Mensch lernte im Laufe der Evolution das Teilen, um sein Überleben zu sichern. Allerdings entstand bei vielen Menschen eine Schuld-Last. Entweder nehmen sie oder geben sie zu viel. Im Hinterkopf bleibt die unerfüllte Erwartung.

Eine kleine Zen-Geschichte:
Ein Zen-Schüler seinen Meister : „Meister, wie kann ich Altruismus praktizieren?“
Der Meister antwortete: „Wenn du nur an dich denkst.“ einem Moment später spricht der Meister weiter: „Und wenn du denkst, dass alles DEINS ist. Wenn du in der Lage bist, alle Lebewesen als dich selbst zu sehen, denn dann fällt es dir leichter zu geben und zu lieben. Wenn alles was auf dieser Erde dir gehört, würdest du vorsichtiger damit umgehen. Merke Dir, alles was du tust, tust du dir selber an.“
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